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Über den Umweg der Erinnerung finden wir zu uns selbst

Seit 1994 versucht der Verein »Erinnern« Aspekte der verdrängten nationalsozialistischen Vergangenheit der Stadt Villach ins öffentliche Gedächtnis zu rufen. In diesem Sinne organisiert der Verein entsprechende Veranstaltungen und gibt verschiedene Publikationen heraus.

Ein besonderes Anliegen ist uns die Erforschung der Lebensdaten jener Menschen aus Villach und Umgebung, die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurden. Bis jetzt konnten wir die Lebensdaten von etwa 140 Personen recherchieren und die Ergebnisse auf unsere Website dokumentieren.

Zahlreiche Dokumente und Interviews mit Zeitzeugen, unter anderem über das Novemberpogrom 1938, über die Deportation der Jüdinnen und Juden und der Villacher Sinti, sind auf unserer Website veröffentlicht.

Anlässlich des Jahrstages des Judenpogroms vom November 1938 organisieren wir seit 1996 jedes Jahr im November eine Gedenkveranstaltung.

Nach einer längeren öffentlichen Diskussion ist es uns gelungen ein Denkmal der Namen in der Widmanngasse gegenüber dem Stadtmuseum zu errichten. Auf diesem Denkmal, das im Frühjahr 1999 enthüllt wurde, sind die Namen, Geburtsdaten, Todesdaten und Todesorte jener Kinder, Frauen und Männer aus dem Villacher Bezirk vermerkt, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Es ist das einzige Erinnerungszeichen in Villach, das an die Gräueltaten der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erinnert. Seitdem gibt es jedes Jahr im Oktober vor diesem Mahnmal eine öffentliche Gedenkveranstaltung.

Die Erinnerung an den Holocaust und die Aufklärung darüber ist eine Hauptaufgabe unseres Vereins. Dazu kooperieren wir mit ähnlichen Organisationen in Kärnten und in ganz Österreich

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